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Hans-Hendgen-Haus

Im Hans-Hendgen-Haus haben 21 schwer- und schwerstmehrfach behinderte Menschen im September 1998, im Rahmen der Enthospitalisierung geistig behinderter Menschen aus Psychiatrischen Landeskliniken, ein neues Zuhause gefunden. Die räumliche Ausgestaltung des Hauses bietet den BewohnerInnen ausreichenden und individuellen Wohn- und Lebensraum. Das Haus ist aufgeteilt in 2 Wohngruppen zu je 8 Personen, 1 Wohngruppe zu 6 Personen mit 6 bzw. 4 Einzelzimmern und jeweils einem Doppelzimmer, einem großen Wohn- und Essbereich und einer Küche zur weitgehenden Selbstversorgung.

Die BewohnerInnen leben in gemischtgeschlechtlichen Wohngruppen. Den Außenbereich bildet eine überschaubare Gartenanlage mit verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten. Zum Hause gehört ein interner, vom Gruppengeschehen unabhängiger Förderbereich.

Das interdisziplinäre Team besteht aus:

  • pädagogischen Fachkräften, wie Dipl.-Sozialpädagoglnnen, SozialarbeiterInnen ErzieherInnen, Heilpädagoglnnen.
  • Pflegefachkräften, wie Krankenschwestern/ -pfleger, Alternpflegerlnnen, Fachkraft für Palliativ Care, beratende und anleitende Pflegefachkraft.
  • Heilerziehungspflegerinnen
  • pädagogisch und pflegerisch angelernten Kräften
  • PraktikantInnen
  • Hausdienst(e)
  • Reinigungs/Hauswirtschaftskräfte
  • EhrenamtlerInnen

Wohn- und Betreuungsbereich
Im Bereich der Wohngruppen werden die pädagogischen Aufgaben von festen Mitarbeiterteams wahrgenommen. Hierbei hat sich die personengebundene Hauptzuständigkeit in Form des Bezugbetreuersystems bewährt (Koordination der individuellen Förderung durch die BezugsbetreuerInnen).

  • Förderung und Erweiterung der lebenspraktischen Fähigkeiten und der sozialen Handlungskompetenz
  • Kontaktpflege zu Eltern und Angehörigen,
  • Bezüge zur Biographie entdecken und verstehen
  • Orientierung und Kontakte im Wohnumfeld gewinnen
  • Umgang mit Sexualität, Alter und Krankheit

Förderbereich
Die Förderangebote im hausinternen Förderbereich variieren und richten sich in Zeitumfang, Methodik und Intensität nach der jeweiligen persönlichen Lebenssituation und dem Entwicklungsstand des/der Bewohners/in.  Förderangebote:

  • Heilpädagogische Einzel- und Gruppenförderung
  • Feste Arbeitsgruppe mit primär arbeitsinhaltlicher
  • Beschäftigung Bewegungs- und Wahrnehmungsförderung
  • Kreative und kunstpädagogische Angebote
  • Ergo-, Physio- und Sprachtherapie
  • Entspannungsangebote (Snoezelen)

Transfer, Transparenz und Umsetzung von Förderinhalten und Aufgaben durch Kooperation der beiden Bereiche Normalisierung und Integration sind für uns die wesentlichen Leitmotive und Handlungsgrundlagen für unsere pädagogische Arbeit im Hans-Hendgen-Haus.
Durch die Erweiterung der Teilhabe am sozialen Leben und eine gemeindenahe Versorgung und Einbindung schaffen wir Wohn-und Lebensbedingungen, die darauf ausgerichtet sind, unseren BewohnerInnen einen angemessenen und förderlichen Lebensraum langfristig sicherzustellen. Für uns ergibt sich aufgrund des lebensgeschichtlichen Erfahrungshintergrundes unserer BewohnerInnen und der Schwere der Behinderungen eine individuelle und ganzheitliche Aufgabenstellung.

Dabei ist für uns der Aufbau und die Stabilisierung einer tragfähigen und vertrauensvollen Beziehung zwischen Bewohnern und Pädagogen (Ich-Du-Beziehung, M. Buber) die Basis für eine erfolgreiche Entwicklungs- und Persönlichkeitsförderung, die wir in unseren Wohngruppen in Form von Bezugsbetreuung eingeführt und umgesetzt haben.

Gerhard-Malina-Straße 112
46537 Dinslaken
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Ihr/e Ansprechpartner/in:

Nils Schraven
Wohnstättenleitung
Telefon: 02064 43359-11
Fax: 02064 43359-18
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